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Was ist eine Studentenverbindung? ]
[ Geschichte der Verbindungen in Deutschland ]
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Von Karl Marx, Otto von Bismarck, Wilhelm II., Peter Graf von Wartenburg, Konrad Adenauer bis zu Wolfgang Schäuble,
Henning Schulte-Noelle, Rezzo Schlauch - Studentenverbindungen sind gelebte Vielfalt!!!
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Die Geschichte der studentischen Verbindungen reicht fast bis in die Gründungszeit der Universitäten selbst zurück und umfasst
damit über 600 Jahre deutsche Kulturgeschichte:
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In der Frühzeit der Universitäten leben die Studenten mit den Professoren in Lern- und Wohngemeinschaften. Oft sind sie nach
Fachbereichen getrennt in Häusern untergebracht.
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Die Aufklärung im 18. Jahrhundert bringt einen entscheidenden Impuls: Die - zu dieser Zeit - verbotenen Zusammenschlüsse von
Studenten, wie sie schon aus dem Mittelalter bekannt sind, übernehmen von den aufklärerischen Orden äußere Zeichen der
Zusammengehörigkeit, wie z. B. gemeinsame Farben und Wahlsprüche.
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Im 19. Jahrhundert sind die in den Burschenschaften zusammengeschlossenen Studenten die wesentlichen Kämpfer für Demokratie
und nationale Einheit: So wird das Wartburgfest (1817) und das Hambacher Fest (1832) hauptsächlich durch die Forderungen
der Studenten geprägt.
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Im Paulskirchenparlament (1848) - dem ersten demokratischen Parlament in Deutschland - sitzen viele ehemalige Burschenschafter.
Fast alle Studenten sind in Verbindungen organisiert.
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Im Kaiserreich (ab 1871) existiert ein breites Spektrum politisch oder konfessionell geprägter Verbindungen (so auch jüdischer),
welche die Studenten gegenüber der Hochschule vertreten und ihr fest angehören.
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Im 3. Reich werden alle Verbindungen verboten: Korporierte sind Täter, aber auch Opfer, z. B. Peter Graf Yorck von Wartenburg
(Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944).
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Heutzutage gibt es in Deutschland etwa 1000 Verbindungen verschiedenster Art.